Donnerstag, 23. April 2026

Lichtpoesie / Light Poetry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüchtige Momente des Lichts – dafür gibt es im Japanischen den Begriff "Komorebi" – wie ich beim Schauen des Films "Perfect Days" von Wim Wenders lernte. Offensichtlich gehe ich dem mit meinen Wasseraufnahmen, unwiederholbare Lichtreflexe und Spiegelungen auf Flussläufen, schon ziemlich lange nach. Komorebi beschreibt allerdings ursprünglich das Sonnenlicht, das zwischen Bäumen auf die Erde fällt, die Schönheit des Vergänglichen, auch des Lebens sowie dessen beständiges Spiel zwischen Hell und Dunkel. Gestern gab ich mich dem mal hin …

Fleeting moments of light – in Japanese, there's a term for this: "komorebi," as I learned while watching Wim Wenders' film "Perfect Days." Apparently, I've been exploring this theme for quite some time now with my water photography, capturing unrepeatable light reflections and refractions on rivers. However, komorebi originally describes sunlight filtering down through trees to the earth, the beauty of transience, including life itself, and its constant interplay between light and dark. Yesterday, I gave myself over to this …

4 Kommentare:

  1. Unvergessen,
    liebe Petra,
    ist dieser poetische Film von W. Wenders, der vom schlichten Leben eines Toilettenreinigers erzählt.
    Und solche Lichtmomente (Komorebi) verzaubern auch mich beim täglichen Unterwegssein :)
    Mit einem herzlichen Gruss
    Hausfrau Hanna

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    1. Filme, die auf diese Weise berühren, liebe Hausfrau Hanna, sind ein Highlight im Kino.
      Und die kleinen naturpoetischen Momente die Höhepunkte im Alltag,
      findet
      Petra

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  2. Dein Foto ist wunderbar und den Film von Wim Wenders habe ich auch gesehen und seine klare und einfache Botschaft aufgesogen.
    Es lohnt sich allemal, die Bewegungen der Bäume und Blätter im wechselnden Licht zu betrachten und darin zu versinken.
    Lieben Heutegruss, Brigitte

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    1. Man meint ja, liebe Brigitte, da ist ein Baum, da scheint das Licht durch und stellt dann fest, wenn man wirklich hinschaut, alles ist ständig in Bewegung. Und das Tollste: Es wird nie langweilig.
      Grüßt aus dem Hier und Jetzt zurück
      Petra

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